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Wir erkunden Reykjavik mit Kindern

So da waren wir nun tatsächlich in Island. Ich konnte es immer noch nicht fassen. Wir waren tatsächlich in Island. Ich musste mir das wirklich mehrmals sagen. Es war einfach unglaublich. Die erste Nacht hatten wir hinter uns gebracht. Eher schlecht als Recht. Mein Freund wollte mich eigentlich wecken, damit wir uns gemeinsam die Polarlichter anschauen konnten am Himmel. Als ich das erste Mal wach wurde, um das kleine Baby zu stillen, bemerkte ich, dass er garnicht mehr im Wohnzimmer war. Ab da an schlief ich komplett unruhig. Alle paar Stunden bin ich aufgewacht und habe geschaut, ob mein Freund evtl. noch im Wohnzimmer liegt. Da ich den kleinen Rabauken auf mir hatte, konnte ich auch nicht so einfach nachschauen gehen. Ich muss dazu sagen, der große Rabauke wollte nicht alleine in seinem Doppelstockbett schlafen, er wollte aber auch nicht bei uns im Schlafzimmer schlafen, weshalb mein Freund sich bereit erklärt hat, bei ihm zu schlafen. <3
Am nächsten Morgen, durfte ich mir dann etwas Zeit nehmen um den Artikel zu schreiben. Mein Freund spülte währen dessen und bereitete das Frühstück vor.

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Während des Frühstücks beschlossen wir, nach Reykjavik zu fahren. Wir wollten eh noch ein paar Besorgungen erledigen und da bot sich Sight Seeing an.
Nach dem ich meinen Artikel veröffentlichte konnten wir also los. Ich muss ehrlich gestehen, ich war völlig überfragt mit der Kleiderwahl. Wir hatten so viel verschiedene Klamotten mit, weil ich den Zwiebellook als ideal empfand. Doch nun stand ich vor den Klamotten und wusste nicht, was ich alles mitnehmen sollte. Regenjacke? Es regnete ziemlich stark. Winterjacke? Dafür empfand ich es als ein bisschen zu warm. Strumpfhose? Thermounterwäsche? Handschuhe? Ich war wirklich überfragt und packte einfach nach Gefühl ein. Die Thermounterwäsche in den Rucksack. Die Handschuhe blieben zu Hause. Und für die Regenjacken hatte ich noch Fleecejacken mit, zum drunter anziehen.

 

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Wir gaben in das Navi also Reykjavik ein. Und fuhren die 20 Kilometer in die Hauptstadt Islands. 120.000 Menschen zählt diese Stadt zu ihren Einwohnern. Krass, oder? Berlin hingegen hat 3.500.000 Millionen.
Dort angekommen suchten wir, ohne Navi, das Wikinger Schiff. Denn wir hatten lediglich Reykjavik eingegeben und keine Straße zusätzlich. Doch, durch die geringe Anzahl der Bewohner, fand man sich ziemlich schnell zurecht und man fand auch sehr schnell die Wahrzeichen der Stadt. Auch die Parkplatzsuche ging schnell, sodass wir das Auto parkten, die Kinder anzogen und los liefen zum Sólfar. Es war einfach beeindruckend, wir gingen am Wasser entlang zu diesem Wahrzeichen und waren einfach komplett am Staunen über diese kleine Stadt mit der wunderschönen Aussicht auf das Meer. Obwohl es wirklich kalt war. Ich hatte mich geärgert, dass wir keine Handschuhe mitgenommen haben.

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Nach dem Wikinger Schiff, schlenderten wir durch die kleinen, bunten Straßen Reykjaviks. Es war alles so einfach gebaut und machte garnicht den Anschein, als wäre es eine Hauptstadt. Als der kleine Rabauke müde wurde, begannen wir den Kinderwagen hin und her zu schuckeln. Ein paar Minuten später schlief er im Kinderwagen ein.Mein Freund bekam Hunger, sodass wir uns auf die Suche nach einem Restaurant machten. Ich habe von allen Seiten gehört, dass Island verdammt teuer beim Essen gehen sein sollte. Weshalb ich wirklich keine Lust hatte, Essen zu gehen. Er konnte mich dennoch überreden. Wer ist wohl der Chef bei uns? 😀
50€ hatten wir umgerechnet für uns 3 bezahlt. Ich empfand es schon als teurer.
Nach dem Essen schlenderten wir noch die Einkaufsmeile entlang und gingen danach zurück zu unserem Auto.

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Nach dem Einkaufen fuhren wir zum Inter Sport. Ich brauchte noch einen Bikini und die Männer haben sich einen Fußball für das Ferienhaus mitgenommen. Danach gingen wir noch Einkaufen. Diesmal in den Laden Kronon. Wir brauchten noch etwas Milch, Brot und Wasser. Der Kronon war nochmal um einige isländische Kronen teurer als der Bonus es war. Krass. Über 6€ für Eier. Und über 10€ für Käse. :O Nichts davon haben wir mitgenommen. Warum nur? 😀

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Auf der Rückfahrt zum Haus wollte ich euch die volle Pracht Islands zeigen. Zumindest den Teil, den wir nun schon 2x gefahren sind. Island ist nicht ganz so farbenfroh wie es in Deutschland der Fall ist. Island hat ganz viele Erdtonfarben. Braun, Grün, Orange. Ich bin wirklich fasziniert von diesem Land. Zumal es auch keine Autobahnen gibt. Nur eine einzige Haupt/Landstraße, die in kleine Straßen abzweigt. Diese wieder rum zweigen in Schotterwege ab. Mit ganz vielen Schlaglöchern. Aber es ist einfach herrlich. Überall laufen kleine Bäche entlang. Schafe oder Pferde stehen auf Weiden und rund herum gibt es einfach nicht viel außer Land.
Ich versuche auf Bildern immer die Schönheit der verschiedenen Orte festzuhalten, aber das gelingt mir leider nie, jedes Mal wenn ich die Bilder sehe bin ich total enttäuscht, weil ich mir denke: „In Echt ist es zu 100% schöner!“

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Am Haus angekommen, wollten die Jungs garnicht INS Haus. Sie zogen sich die Jacken an und blieben draußen zum Fußballspielen. Ich musste erstmal mein Kamera Akku einige Minuten aufladen, damit ich draußen alles fotografieren konnte. Es hat so viel Spaß gemacht, den Jungs beim Toben zuzusehen. Drei Naturburschen in der Natur. Mehr brauchen die Männer nicht um glücklich zu sein.
Nachdem ihnen kalt war und sie rein wollten, beschlossen wir in den Whirlpool zu steigen um uns zu Wärmen. Ist das nicht Toll? Einem ist kalt und dann steigt man einfach so in einen Hot Tube, draußen auf der Terrasse um sich zu wärmen. Es war gigantisch. Wirklich. Es hat einfach alles drum herum gestimmt. Die Sonne, die Kälte, das eigene Empfinden. Es war wirklich schön. Über eine Stunde verbrachten wir im Wasser, bis uns etwas zu warm wurde und die Jungs Hunger bekamen.

Ach der erste Tag in Island ist viel zu schnell vorbei gegangen. Wahnsinn, was wir heute alles erlebt haben. Ach ich freu mich schon so sehr auf die nächsten Tage.

Wart ihr schonmal in Reykjavik? Wie findet ihr die Hauptstadt?

Eure Christina Bild

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